Herr Schleinig

Liebe Grüße, Deine Melancholie.

Wir waren Hund und Katze. Tag und Nacht. Feuer und Wasser. Wir reagierten, wir explodierten. Standen uns fern, obgleich neben einander. Wir brauchten uns. Dreiunddreißig Jahre Revolution. Jetzt bist Du weg. Ich will Dich vermissen. Kriege Postkarten von Dir. „Liebe Grüße, Deine Melancholie.“ Du seist jetzt bei den anderen. Seist deren Fall und Euphorie. Folterst sie zu Zweifelszeiten. Du kämest nicht wieder. Doch ich suche Dich. Seit Wochen stottere ich. Tagein, tagaus denke ich an Dich. Ich will nicht vergessen. Was Du mir bedeutest, auf einem Platz in meinem Herzen. Diese tote, graue Stelle. Ich will, dass Du es erfährst. Ich werde immer an Dich glauben; egal, was auch passiert. Es ist meine Leidenschaft, die Du nahmst.

Ich gehe jetzt nach Hause. Warte auf Dich.

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Dieser Beitrag wurde am Juli 20, 2015 um 8:03 pm veröffentlicht und ist unter Uncategorized abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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