Herr Schleinig

1.501 Tage unvergessen. Danke und Tschüss.

Es fühlt sich gut an. Das ist, was zählt, würde ich antworten, wenn man mich fragt. Nachdem, wie es mir denn jetzt ginge. Tatsächlich gibt es nicht den Hauch eines gemeinsamen Nenners nach 1.501 Tagen mit Stolz, Rock’n’Roll, Mut, Bier, Überstunden und jeder Menge Wachstumsschmerzen. Ich schätze jede Sekunde Erfahrung dieser nun endenden Sinfonie. Konnte mir nie anderes vorstellen. Keine anderen Menschen. Erst kürzlich suchte ich noch etwas. Ich schob die Mitte, den Ausgleich, das Recht zu bleiben vor. Stattdessen traf ich mich. Wir standen einfach so da. Redeten. Über Wichtigkeiten und Nichtigkeiten der letzten vier Jahre. Ich verabschiedete mich Stück für Stück von dem, was ich an Unnützlichkeit festhielt. Von jeder Trübung meiner Ichs. Vergesst das Über-Ich, Unter-Ich, Sonstiges-Ich … Das Erwachsenen-Ich ist das neue Mitten-im-Leben-und-es-ist-geil. Ausgeglichen, ausgestattet mit Daten und Informationen, die das Leben einen vor die Füße wirft und über die man all die Jahre blindlinks steigt und sich oft selbst vergisst. Hilft einem ja niemand, reißt am Ärmel und zeigt drauf: „Digga, guck ma … Das da ist wichtig. Vergiss‘ den anderen Dreck. Der zermürbt Dich nur.“

Danke, achtung! für vier Jahre oder 1.501 Tage. High five.

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Dieser Beitrag wurde am April 9, 2015 um 6:00 pm veröffentlicht und ist unter Uncategorized abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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