Herr Schleinig

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Ich zeichne mir ein Bild. Als Zeit etwas war, was man sich einfach nahm. Worüber sprechen, worüber jammern? Wirken wir gestresst oder glücklich? Zerrissen oder zufrieden? Wir jagen ein sich ständig steigerndes Lebensgefühl. Hallo, Utopie. Rennen immer wieder gegen Wände. Gegen unsere narzisstische Repräsentationskultur des Vergleichens und des Angebens. Zusammengehalten von Machbarkeitshysterie und digitalem Möglichkeitswahn. Ich klappe mein Notebook zu. Ich atme aus. Nehme mir Zeit.

(Inspiriert durch Tobias Haberl, Süddeutsche Magazin)

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Dieser Beitrag wurde am Mai 15, 2014 um 10:54 am veröffentlicht und ist unter Uncategorized abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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