Herr Schleinig

So kenne ich sie.

Weichgespült. Alles ist leichter. In der U-Bahn, auf den Rad, jede Textzeile ölt meinen Tag. Nimmt die Reibung aus dem, was sich Leben nennt. Musiker sind die größten Sklaven ihrer Kunst. Ihre eigenen Leidwesen. Loser und Chaoten sind das Leben in ihren Liedern. Die Schnittmenge für Identifikation. Erschütterung, wenn sich ihre liedliche Weisheit wie ein Kleid über uns legt. Es passt. Das Kleid aus Leid, Klage, Verdrossenheit, Ablehnung, Schmach, Sehnsucht, Müdigkeit, Einsamkeit, Dissidenz, Abnormität, Undankbarkeit, Verlust, Schmerz… Aber doch auch die Broschen aus Stärke, Lust und Neugier. Alles ein Summenspiel und Lebendigkeit ein Ergebnis. Die Rechnung geht auf.

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Dieser Beitrag wurde am Juli 26, 2013 um 11:21 am veröffentlicht und ist unter Zwischenruf abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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