Herr Schleinig

Seiltänzerrequiem

Du schiebst an, oft auch vor Dir her. Rechte Hand im Liebesrausch, linke Hand am Beckenrand. Ausgestreckt, versteift bis auf Weiteres unbewegbar. Vertaumelt. Da ist kein Seilende, da steht nur Eleganz auf High-Heels im Mantel aus Melancholie und Zweifel. Sie ist sexy. Sie will Dich und Du schaust weg. Möchtest Du, könntest Du, machst Du nicht. Vertrudelt. Nur noch ein Fall. Dann trittst Du wieder auf und stehst auf einer Straße. Wohlwissend, dass Du aufgabst, was mit Aussicht war.

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Dieser Beitrag wurde am April 5, 2013 um 6:16 am veröffentlicht und ist unter Zwischenruf abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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