Herr Schleinig

Solange wir nicht gehen.

Ich weiß, Du weißt das. Könnte ich es mir aussuchen, brächen wir ab, was wir begannen. Ich nähme Löffel, Gabel, Messer, packte Koffer und Bücher, um zu essen, den Hunger meines Herzens zu stillen. Jetzt sitze ich, zerrissen von Gram, wie ein Vogel, der den Abflug verpasste, in Hamburg. Kann mich selbst nicht verschmerzen und wärme mich an der gefrorenen Zeit. Ich strecke meine Zunge raus. Und bleibe kleben.

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Dieser Beitrag wurde am Dezember 10, 2012 um 9:21 pm veröffentlicht und ist unter Zwischenruf abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

2 Gedanken zu „Solange wir nicht gehen.

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