Herr Schleinig

Wäret Ihr nur.

Wir lassen uns fallen. Wo wir stehen. Wir nehmen auf. Was wir kriegen können. Ohne Rückgabepflichten zu verhandeln. Leichtsinnigkeiten und Gleichgültigkeiten halten Einzug. Andere Leben werden das, was wir selbst nicht haben. Wir werden nie zufrieden, wir wollen immer mehr. Dann ein Hammerschlag. Es ist vorbei. Wir fragen nicht. Wir starren nur. Sehen keinen selbstbestimmten Änderungsbedarf. Wir stecken im Sog der Gefühlsmassen. Erdrutschartig reißt uns Gevatter Ego von den Beinen. Fernab seines Beutezugs hängt ein Schild: Wäret Ihr dankbarer gewesen, gemeines Pack.

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Dieser Beitrag wurde am September 30, 2012 um 9:25 pm veröffentlicht und ist unter Zwischenruf abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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