Herr Schleinig

Sommerwinter auf Treppen

Ich weiß, was Du jetzt sagen willst. Sprich’s aus. Du verziehst dabei Dein Grinsen in eine Hackfresse. Aufgehangen an stumpfen Augenrändern. Du behauptest, dein Leben könne federleicht sein. Einfach nur weg, abhauen, wär ’ne Lösung. Du bist ein Gespenst. Schatten über Schatten gelegt. Dein angesammelter Mut entgleist. Du presst ein Lachen aus einem gekräuselten Körper. Die Stirn ins Gebet genommen. Ich glaub, ich bleibe hier. Wenn der Regen kommt.

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Dieser Beitrag wurde am Juli 20, 2012 um 9:40 pm veröffentlicht und ist unter Zwischenruf abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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