Herr Schleinig

Ach, fick Dich, Pearl Jam…

Schlüsselszenen eines Lebens im SlowMo. Rolltreppen in belgischen Bahnhöfen herunter stürmen, Koffer hinterher schleifen, auf Gleise blicken und erleben, wie Züge ganz langsam anrollen. Züge, die einen in den Erlebnispark hochmusikalischer Meisterwerke tragen sollen – aber sie können Menschen vergessen. Dann realisierst Du: Es geht um Dich. Eddie, komm‘ alleine klar; wir werden heute Abend kein Duett singen. Das wahre Drama: Du merkst, dass es keine Einbildung war. Es wurde erniedrigender Teil deines hoheitlichen Konzertlebens. Abgestürzt, versenkt, zum Mond geschossen, stehen gelassen. Alleine gelassen mit Süßigkeiten aus Reviewmirror und Alive. Am Ende sitzt Du da und trinkst Orangensaft aus Dosen. (Nur so kommt man über den Verlust eines Pearl Jam Konzerts hinweg.)

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Dieser Beitrag wurde am Juli 4, 2012 um 8:44 pm veröffentlicht und ist unter Zwischenruf abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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