Herr Schleinig

(Kein) Kind von Traurigkeit

Du sitzt da. Lass es in der U-Bahn sein. Oder auf der Parkbank oder auf dem Klo. Du sitzt da und gestehst Dir ein, es geht zu Ende. Es zuckt noch, ab und zu regt sich was. Im Kopf aber ist es bereits tot. Der Gedanke treibt Tränen hevor. Weniger vor Traurigkeit, eher vor Hass auf Dich selbst, es mal wieder nicht auf die Reihe gebracht zu haben. Gratulation, Du beginnst nun von vorn. Und dabei hättest Du einfach mal den Mund halten sollen.

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Dieser Beitrag wurde am Juni 17, 2012 um 1:47 pm veröffentlicht und ist unter Zwischenruf abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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